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ART OF BRASS VIENNA

Hätte man fünf brass-begeisterten Wiener Musikstudenten Anfang der 80er Jahre erzählt, dass sie mit ihrer Idee, ihrem Projekt ART OF BRASS VIENNA in den kommenden drei Jahrzehnten vielbejubelte Konzerte bei den großen Klassikfestivals im deutschsprachigen Raum und in rund 20 Ländern auf allen Erdteilen geben würden - sie hätten vermutlich nur gelacht... und weitergespielt. 

Doch heute, 35 Jahre später, ist genau das die legendäre Historie des Wiener Blechbläserquintetts: neben Konzerten im Rahmen der Wiener Festwochen, des Carinthischen Sommers, der Styriarte, des Wiener Konzerthauses und der Innsbrucker Sommerspiele faszinierten die Ensemblemitglieder Publikum wie Kritiker durch ihre unverwechselbaren, von Kontrasten getragenen Progamme, ebenso in Japan, Taiwan, USA, Brasilien, Indien, England, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Italien, Griechenland, Schweden, Luxemburg, die Niederlande, Ägypten, Ungarn und Tschechien. 

Und dieser weltweite und andauernde Erfolg ist nicht nur der puren Lust am Musizieren, sowie dem Pioniergeist und dem Feuereifer der frühen Jahre geschuldet. Vielmehr begeistert ART OF BRASS VIENNA - früher wie heute - durch seine klangliche Brillanz und seine einmalige Vielseitigkeit. Im Rahmen der Konzerte ertönt Musik aus allen Zeiten in maßgescheinderten Arrangements: Mittelalterliche Gesänge wandeln sich bei ART OF BRASS VIENNA in Gregorianisches Gebläse, zwischen Literatur aus Barock, Klassik und Romantik fügt sich die Musik der vergangenen 100 Jahre aus Avantgarde und Jazz harmonisch ein. Eigene Arrangements mit Werken verschiedenster Komponisten (J.S. Bach, G.F. Händel, C. Monteverdi, M. Pärtorius, J. Strauss Vater und Sohn, G.B. Martini, M. Moussorgsky, N. Paganini, G. Gershwin, L. Bernstein, D. Ellington, ...) zählen zu den unverzichtbaren Teilen des Repertoires. 

Und um auch der gegenwärtigen heimatlichen Musikszene gerecht zu werden, frischt ART OF BRASS VIENNA sein aktuelles Programm mit zahlreichen Werken zeitgenössischer, österreichischer Komponisten wie Werner Pirchner, von dem es einige Uraufführungen geben wird, Kompositionen von Thomaso Huber, Flip Philipp, sowie einigen Stücken aus der eigenen Feder auf. Den "Wiener Elan" tragen die Mitglieder von ART OF BRASS in sich - bilden doch die Universität für Musik und darstellende Kunst, sowie das Konservatorium der Stadt Wien die musikalische Wiege der Gründungsmitglieder. Doch Wien war schon immer Schmelztiegel der Kulturen und Künste und bot kreativen Menschen aus allen Himmelsrichtungen einen fruchtbaren Boden. ART OF BRASS VIENNA zeigt das im Kleinen. Denn durch die Herkunft und die vielfältigen Interessen neu hinzugekommener Ensemblemitglieder wurden jüngst sowohl das Spektrum des Repertoires, als auch das verwendete Instrumentarium um einige spannende Klangfarben erweitert.

Mit Heinrich Bruckner (*1965, Trompete, Flügelhorn, Piccolotrompete), Lorenz Raab (*1975, Trompete, Flügelhorn), Andrej Kasijan (*1963, Horn), Erich Kojeder (*1963, Posaune, Eufonium) und Jon Sass (*1961, Tuba) vereint ART OF BRASS VIENNA versierte, weithin bekannte und vielseitige Vertreter der österreichischen Blechbläserszene. Jeder für sich ist ein Meister seines Fachs und seines Instruments. Doch bekanntlich ist das Ganze stets mehr, als die Summe seiner Teile...

Die Ensemblemitglieder unterrichten Blechbläserkammermusik auf Meisterkursen und in Österreich und Deutschland, sowie im Rahmen ihrer Tourneen an Hochschulen in Japan. Die Kunst von ART OF BRASS VIENNA ist auf acht CDs dokumentiert. 2007, mit ihrem Auftritt im Pausenfilm des Neujahrskonzertes erreichten die Künstler ein riesiges Publikum von über 100 Millionen Zusehern. Ihre zum Neujahrskonzert produzierte CD "Wandern mit Strauss, Schubert, Brahms" - gemeinsam mit dem Ensemble "Vienna Horns" - wurde zum Bestseller und war mehrere Monate unter den "top ten" der Klassik in Österreich gereiht.